Schlafapnoe – ein nächtliches Gesundheitsrisiko ?

Die Schlafapnoe ist ein relativ häufiges Krankheitsbild.  Es kommt dabei zu nächtlichen Atemaussetzern, die die Schlafarchitektur erheblich stören.

Der Schlaf ist nicht mehr erholsam, Patienten klagen über ausgeprägte Tagesmüdigkeit, Schwindel, nächtliches Schwitzen oder Kopfschmerzen am Morgen. Die Ursache der Atemaussetzer ist in den meisten Fällen eine Erschlaffung der Zungengrundmuskulatur mit einem vollständigen Kollaps der oberen Atemwege, sodass die Atemluft ihren gewohnten Weg nicht passieren kann. Steigt in der Folge der Kohlendioxidgehalt im Blut an, kommt es zu einer Weckreaktion des Körpers, die die Betroffenen jedoch meist nicht wahrnehmen. Damit werden die Atemwege wieder eröffnet, der Schlaf jedoch stark gestört.

Häufig sind Schnarcher, Patienten mit Übergewicht oder ungünstiger Kieferanatomie betroffen, jedoch können auch viele weitere Faktoren diese Erkrankung zur Folge haben.  Die Diagnostik erfolgt mittels eines Geräts für zuhause, das z. B Puls und Sauerstoffsättigung aufzeichnet. Bei Auffälligkeiten erfolgt eine weitere Untersuchung im Schlaflabor.  Die Therapie besteht zumeist in der Anwendung einer Schlafmaske zuhause, die durch einen leichten Überdruck die Atemwege offenhält und damit Aussetzer verhindert.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen in der Hausarztpraxis Hohe Marter gerne zur Verfügung.

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